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Schätze finden
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Schätze finden

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Die Prignitz Brandenburg ist eine Gegend mit Geschichte und Tradition aber davon kann man auf anderen Homepages und auch in einem schönen Buch aus dem Dosseverlag nachlesen. Es gibt aber eine noch etwas ältere Broschüre mit dem Titel „Sagen und Geschichten aus der Prignitz“ das vom Pädagogischen Kabinett-Kreis Perleberg, Fachkommission Heimatkunde herausgegeben wurde. Auf Seite 52 dieses Hefts steht die Geschichte „Braunkohle in unserer Heimat“. Hier ist der Kohleabbau genauer beschrieben. Es sind in den umliegenden Wäldern noch Vertiefungen zu sehen die vom Einsturz der Schächte herrühren.

Die Schätze, die ich hier meine können durchaus als solche bezeichnet werden. Man kann sie fast mit Gold, Silber und Diamanten auf eine Stufe stellen.

Nun aber etwas genauer. Dort wo es Braunkohle gibt ist das Vorhandensein von Bernstein nicht außergewöhnlich. In den Erinnerungen aus meiner Kindheit weiß ich auch das es in den Wäldern um der Grube und des Schachtes Bernstein gab und möglicher Weise auch gibt. Leider wurde er nicht als solcher erkannt, im Gegensatz zu dem im Wasser der Ostsee. Der dort wie Gold im Wasser schimmert, war der Bernstein in der Braunkohle nicht einfach zu erkennen. Er war mit einer Schmutzschicht umgeben und sah somit wie die Kohle aus.

Als Kind bin ich gelegentlich mit Bekannten auf dem Pferdefuhrwerk in den Wald gefahren um dort Kien zum Anzünden des Feuers zu holen. Dabei wurden die Wurzeln der Nadelbäume, ich glaube es waren Fichten, ausgegraben. Sie enthielten Harz und der Kienspan eignete sich gut zu Anzünden.

Dabei habe ich auch mal einen großen Klumpen gefunden, von dem ich zuerst dachte, es handelt sich um einen Stein. Bei genauer Betrachtung stellte ich aber schnell fest, dass er als Stein zu leicht war und eine gelblich goldene Farbe hatte. Ich hielt es für Harz. Das es Bernstein sein könnte, auf die Idee bin ich leider nicht gekommen, da ich Bernstein nur mit der Ostsee in Verbindung brachte. Auf jeden Fall hatte dieser Harzklumpen die Größe einer Kinderfaust. Da ja Harz gut brennt, wanderte dieser „Stein“ in den Küchenherd. Aus heutiger Sicht bedauere ich diese Handlung sehr, aber es war einmal.

Später war ich mit meinem Kumpel Kalle gelegentlich im Wald, aber ohne zu suchen und zu finden. Wo sollte ich auch suchen? Die Kohle war verkauft und im Abraum war keine Kohle oder auch nur kleine Stückchen von Bernstein zu finden.

Leider bin ich nun auf Grund meines Alters nicht mehr in der Lage nach den Schätzen der Prignitz zu suchen. Ich möchte auch nicht das die Schätze in Vergessenheit geraten. Es wäre ja auch durchaus möglich das es dem einen oder anderen Dorfbewohner so ergangen ist wie mir seiner Zeit. Er hatte einen Bernstein in der Hand und hat ihn nicht als solchen erkannt.

 


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